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Fettiges Haar


Wer unter fettigem Haar leidet, leidet unter einer Überproduktion der Talgdrüsen. Die Talgdrüsen produzieren Talg, der die Haare schützen soll. Wenn diese jedoch zu viel Talg produzieren, sehen die Haare bereits kurz nach dem Waschen fettig und ungepflegt aus. Fettige Haare haben jedoch nicht zwingend etwas mit mangelnder Hygiene zu tun. Denn grade wer an fettigem Haar leidet und sich oft die Haare wäscht erreicht das Gegenteil: die Haare werden noch schneller fettig und strähnig. Denn wenn die Haare gewaschen werden, erhalten die Talgdrüsen das Signal: Talg produzieren. Je öfter die Haare also gewaschen werden, desto mehr Talg wird produziert und sie sehen fettig aus.

Um diesem Kreislauf zu entkommen, gibt es Hilfe in Drogeriemärkten und Apotheken. Dort sind Shampoos und Spülungen erhältlich, die Haut und Haar Talg entziehen. Wichtig hierbei ist, die Produkte nicht nur in das fettige Haar, sondern auch in die Kopfhaut einzumassieren. Diese sollten jedoch nicht öfter als 2- bis 3- Mal pro Woche benutzt werden, da sie das Haar sonst austrocknen können. Eine andere Möglichkeit ist die Anwendung von sogenanntem Trockenshampoo. Dieses ist ebenfalls in Drogeriemärkten erhältlich. Hierbei handelt es sich um einen Schaum, der ins trockene Haar einmassiert und nach kurzer Einwirkzeit ausgebürstet wird. Der Schaum saugt den überschüssigen Talg auf. Das ist jedoch keine dauerhafte Lösung, auf Shampoos für fettiges Haar sollte nicht verzichtet werden.

Wenn Sie das Problem alleine nicht in den Griff bekommen, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, der ihnen verschreibungspflichtige Präparate verordnen kann.