
Eingewachsene Haare sind ein Problem, das selten da auftaucht, wo man sich das Haar wünscht, also auf dem Kopf. Haare wachsen eher an anderen Körperregionen ein: an den Armen oder Beinen, im Schamhaarbereich oder in den Achselhöhlen. Auch im Bereich der Augenbrauen kann es zu einem eingewachsenen Haar kommen.
Eingewachsene Haare entsteht meist durch verstopfte Poren. Die Haut besteht wie alles in unserem Körper aus Zellen, die sich immer wieder teilen. Der alte Teil der Zellen wird abgestoßen, der sich neu gebildete Zellteil wird aufrechterhalten. Die abgestoßenen Hautzellen sind das, was man als Hautschuppen bezeichnet – bei gesunden Menschen, die nicht an einer entsprechenden Hautkrankheit leiden, sieht man die abgestorbenen Hautzellen nicht. Sie landen in der Bettwäsche oder in der Kleidung und werden mit dem Waschvorgang entfernt. Die abgestorbenen Hautzellen, die auf der Haut verbleiben, werden mit der nächsten Dusche abgespült. In einigen, wenigen Fällen jedoch kommt es dazu, dass abgestorbene Hautzellen eine Pore verstopfen. Und wenn ausgerechnet in diesem Moment gerade ein Haar versucht, aus dieser Pore herauszuwachsen, kommt es nicht durch – und wächst nach innen weiter.
Eingewachsene Haare können zu eitrigen Pickeln führen, die sich irgendwann auf Grund des Drucks öffnen – und damit erledigt die Natur dieses Problem von alleine. Es kann aber auch zu einem Furunkel führen, das dann durch den Arzt geöffnet und versorgt werden muss. An solchen Stellen sollte man niemals alleine herumexperimentieren, sondern grundsätzlich einen Arzt aufsuchen.